Pessimisten Trigger am Mecker-Montag

Pessimisten Trigger am Mecker-Montag

Ach ja, Pessimisten. Jeder kennt sie, keiner braucht sie, viele akzeptieren sie. Ich war ja selbst mal so, vor vielen Jahren. Danke für alle, die das akzeptiert haben und trotzdem blieben, an dieser Stelle. 😉 Heute ist Mecker-Montag, also rege ich mich ganz diplomatisch darüber auf, was Pessimisten mit ihrer negativen Einstellung alles bewirken.

Das Glas ist immer halbleer

Kennt ihr chronische Optimisten? Deren Glas ist immer halb voll. Rationalisten messen, ab wann das Glas halb voll und ab wann es halb leer ist. Und dann gibt es Pessimisten. Das Glas ist immer halb leer. Immer. Sie finden jeden noch so kleinen negativen Moment im Leben, um sich daran zu ergötzen. Dieser überschattet dann alles, was auch nur ansatzweise positiv sein könnte. Bruh, mit dieser Einstellung kann das Leben ja nur hart und ungerecht sein. Noch schlimmer ist es, wenn Pessimisten versuchen jedem klar zu machen, dass alles schrecklich ist.

Pessimisten sind Traumtöter

Einem Pessimisten von den eigenen Träumen zu erzählen, ist eine schlechte Idee. Ständig (er)findet er Gründe, warum der Traum eine Seifenblase sein könnte. Dazu rümpft der Vollblut Pessimist die Nase und schüttelt den Kopf, über so viel Naivität und Lebensfreude.

Hast du große Träume? Super, halte sie von solchen Traumtötern fern. Pessimisten sind eher selten echte „Macher“. Sie reden viel und sind zu ängstlich, etwas zu wagen. Dann sind sie neidisch, wenn jemand anderes frei von Angst an seinen Zielen arbeitet.

Opfer des Lebens

Ein harter Trigger. Pessimisten sehen sich ständig als Opfer ihres Lebens. Die ganze Welt ist böse. Sie haben gar nichts getan. Das Universum hat sich gegen sie verbündet.

Auch negatives Denken und Erwarten – ist halt etwas zu tun.

Veränderungen scheuen – ist etwas zu tun.

Ausharren und Entscheidungen vermeiden – ist. etwas. zu. tun.

Wer in Negativität versumpft trägt auch einen Eigenanteil daran. Es ist viel leichter, sich in die bequeme Opfer Position zu geben. Ich weiß. Ändert nichts an der Tatsache, dass sich jeder selbst retten muss, egal wie hart das Leben manchmal spielt. Pessimismus wird da nicht weiterhelfen. Selbstreflektion schon.

Ich spüre jetzt schon, wie dieser Beitrag zum Trigger wird. Im Verteidigen ihrer Opfer-Rollen sind Pessimisten nämlich auch richtig gut. Am meisten nervt mich wohl die fehlende Reflektiertheit, wenn mir so negative Menschen gegenüber stehen. Als Coach kann ich denjenigen helfen, der selbst davon genervt sind, so negativ zu denken. Ist der Groschen da noch nicht gefallen, halte ich mich raus und fern. Ich weiß ja selbst, wie ich damals drauf war. Bis zum Wendepunkt sah meine Welt halt auch so aus. Negativ, hart und ungerecht. Meine Anteile daran zu sehen, war ein riesiger Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung. Unangenehm, aber wirkungsvoll. Was wäre es schön, wenn die Pessimisten irgendwann alle wieder lebensfrohe Menschen werden könnten… Naja, das ist wohl eher ein Thema für den Philosophen Mittwoch. Bis bald, Fia.

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